Büro Berlin

Projekt Staat und Autonomie

Das dezentrale Projektbüro in Berlin beschäftigte sich unter dem Titel  „Staat und Autonomie“ mit der Zukunft der Projektarbeit als Organisationsform der Frauenbewegung. Es erarbeitete Entwürfe einer neuen Frauenprojektepraxis, die Professionalität und politische Handlungsfähigkeit miteinander verbinden sollten.

Unter dem Titel „Fremde Schwestern? Frauen (ver)suchen den Dialog“ wurde versucht, die Annäherung west- und ostdeutscher Frauen und die anschließende Distanzierung zwischen Herbst 1989 und 1993 zu erforschen und eine Verbindung von Feministinnen in Ost und West herzustellen.

Mit der Reihe „Feministische Weiterbildung“ veranstalteten die dezentralen Büros Hamburg, Berlin und München 1993 Seminare, die die Probleme der feministischen politischen Arbeit in Frauenprojekten und –teams analysierten und Lösungen erarbeiteten. Es ging dabei um Fragen der Struktur und inneren Organisation von Projekten, um politische Außenwirkung, Effizienz und Kommunikation.