Blick zurück – und nach vorn
Mehr als 30 Jahre nach der Fusion der FrauenAnstiftung mit der Heinrich Böll-Stiftung fand sich ein Kreis von einigen ehemaligen Gründerinnen und Mitarbeiterinnen erneut zusammen. Aus den anfangs lockeren Treffen bildete sich eine Initiative, die die Geschichte der Stiftung aufarbeiten und für die Nachwelt erhalten möchte.

Äußerer Anlass war, dass im Jahr 2023 die deutsche Regierung erstmals Leitlinien für feministische Außen- und Entwicklungspolitik präsentierte. Dies inspirierte die Initiative ehemaliger Gründungsfrauen der Frauen-Anstiftung, ihre Geschichte und Beiträge zu feministischen, internationalistischen Ansätzen aufzuarbeiten. Mehr zu den damaligen Anstifterinnen
Die Frauen-Anstiftung, Teil des grünennahen Stiftungsverbands Regenbogen e.V., verfügte damals über große Ressourcen, die feministische Initiativen zuvor nicht hatten. Diese ermöglichten neue Dimensionen in der Förderung feministischer Projekte nach der Wende und weltweit.
Mit der Weiterentwicklung feministischer Politikkonzepte, wie der feministischen Außenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit, stellte sich uns sich die Frage: Welche historischen Erfahrungen flossen in diese neuen Ansätze ein? Die Initiative möchte diese Ursprünge beleuchten, um „Lessons Learned“ für heutige Zusammenhänge abzuleiten.
Dank Unterstützung des Gunda-Werner-Instituts der Heinrich-Böll-Stiftung im Jahr 2024 begann die Initiative mit der Dokumentation dieser Erfahrungen – sichtbar gemacht durch diese Webseite und durch die Vorbereitung eines Wikipedia-Eintrags.
